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Was man dieser Tage so machen kann...

Habt Ihr auch Langeweile? Bestimmt nicht mehr nach diesem Blog-Eintrag! (Photo by Marcelo Chagas from Pexels)
Habt Ihr auch Langeweile? Bestimmt nicht mehr nach diesem Blog-Eintrag! (Photo by Marcelo Chagas from Pexels)

Seit Beginn der Covid-19-Pandemie postet der Wortflüsterer täglich auf Facebook einen Tipp, wie sich die Menschen in der Quarantäne daheim beschäftigen können. Neben klassischen Hobbies, der Aufarbeitung liegen gebliebener Hausarbeiten oder dem Löcher in die Luft starren gibt es so viele Dinge, die gegen Langeweile helfen können. Nicht jeder Tipp ist ganz Ernst gemeint, aber hoffentlich ist diese Sammlung hoffentlich für jede Leserin und jeden Leser unterhaltsam, inspirierend und anregend. Viel Vergnügen!

Nr. 1: Die ersten 10.000 Stellen der Zahl Pi auswendig lernen.

Pi, das war doch das mit der 3,14irgendwas am Anfang. Tatsächlich gibt es Menschen, die es sich zur Lebensaufgabe gemacht haben, möglichst viele Stellen der Kreiszahl aufsagen zu können. Die Weltrangliste führt derzeit Suresh Kumar Sharma aus Indien an. Ganze 70.030 Stellen konnte der Inder bei seinem erfolgreichen Weltrekordversuch am 21. Oktober 2015 aufsagen. So weit müsst Ihr es für den Anfang gar nicht bringen, wer sich herausgefordert fühlt: die ersten 10.000 Stellen der Zahl Pi finden sich hier.

Nr. 2: Das größte Puzzle der Welt lösen.

Auch puzzeln ist ein wunderbarer Zeitvertreib, erfordert Geduld und Kombinationsgeschick. Ihr müsst für den Anfang ja nicht unbedingt mit dem dem größten Puzzle der Welt anfangen, das aus 54.000 Teilen besteht. "Travel around Art" zeigt eine Kunstgalerie mit bekannten Gemälden sowie eine Bibliothek. Wer kleiner anfangen möchte, könnte sich auch an dem "Smallest Puzzle of the World" versuchen. Dieses stammt aus dem Laser Zentrum Hannover. Die 100 winzigen Puzzleteile haben die Größe eines Staubkorns, die Gesamtfläche beträgt etwa fünf Quadratmillimeter! Dadurch ist es allerdings so gut wie unmöglich, die Teile wieder zusammenzusetzen. Weitere Puzzles finden sich auf puzzlehobby.com. Und viele Funfacts über Puzzles hat printplanet.de zusammengestellt.

Nr. 3: Eine tote Sprache lernen.

Wer eine tote Sprache wie Latein beherrscht, versteht auch gleich Comics wie "Asterix - Der Gallier" besser.
Wer eine tote Sprache wie Latein beherrscht, versteht auch gleich Comics wie "Asterix - Der Gallier" besser.

Eine tote Sprache lernen. Ob das mit Audible geht? Vermutlich nicht. Neben den bekannteren toten Sprachen wie Latein oder Altgriechisch gibt es noch viele Exoten, zum Beispiel Merjanisch, Palmyrenisch oder Uratäisch. Damit könnt Ihr bei der nächsten Video-Konferenz oder - wenn es wieder erlaubt ist - bei der nächsten Gartenparty so richtig angeben. Natürlich gehen heutzutage auch fiktive Sprachen wie Klingonisch, Elbisch oder Dothraki. In diesem Sinne: "Qapla'!"

 

Nr. 4: Den Brockhaus lesen.

Wie heißt der Hahn auf der Kellogg´s Cornflakes-Verpackung?
Wie heißt der Hahn auf der Kellogg´s Cornflakes-Verpackung?

Wissen ist gerade in Zeiten alternativer Fakten und Fake News wichtiger denn je. Da lohnt es sich doch wirklich, wieder einmal den Brockhaus zu lesen. Unnützes Wissen kann darüber hinaus natürlich nicht nur zum Erkenntnisgewinn beitragen, sondern auch ungemein erheitern. Wusstet Ihr zum Beispiel, dass das stärkste Bier der Welt 65 Prozent Alkohol hat und 50 Euro pro Flasche kostet? Oder der Hahn auf der Kellogg's-Cornflakes-Verpackung Cornelius heißt?

 

Nr. 5: Das Ende des Internets suchen.

Unglaublich! Das Ende des Internets existiert. Der Wortflüsterer hat sich auf die Suche begeben und tatsächlich die letzte Seite des Internets gefunden. Und das Beste: über diese Seite kann man das Internet auch noch beenden. In diesem Sinne: Macht´s gut und danke für den Fisch!

 

Nr. 6: Sich mit einem Webcam-Stream die Welt nach Hause holen.

Weltweit gibt es unzählige Webcams. Darunter gibt es Kameras an Trink- und Futterstellen in Nationalparks, eine Webcam von der ISS oder eine Webcam aus einer Las Vegas-Wedding Chapel. Eine wunderschöne Webcam-Sammlung gibt es hier. Mir persönlich gefallen ja besonders Nr. 6. Abbey Road cam und Nr. 11. Watching Grass Grow cam.

 

Nr. 7: Dem längsten Orgelkonzert der Welt lauschen.

 Seit dem Jahr 2001 wird ORGAN²/ASLSP (As Slow As Possible) in der Sankt-Burchardi-Kirche in Halberstadt als langsamstes und längstandauerndes Musikstück der Welt in einer Gesamtlänge von 639 Jahren aufgeführt. Zwar ist die Kirche Corona bedingt ebenfalls geschlossen, aber auf der Website kann man den aktuellen Klängen der Orgel lauschen.

 

 



Nr. 8: Musikmachen mit Haushaltsutensilien

Foto: pexels.com
Foto: pexels.com

Töpfe, Flaschen, Pfannen, Besteck, Kartons, Stifte, sie alle werden zum kleinen Home-Orchester…

Und man kann natürlich auch online jedes andere Instrument lernen. Außergewöhnliche Beispiele gibt es auf dieser schönen Website.

 



Nr. 9: Einfach mal abschalten!

Alle Menschen, die vor der Zeit der sogenannten Millenials geboren sind, kennen seine Sendung: "Löwenzahn" mit Peter Lustig. Und vermutlich war der im Bauwagen lebende, mit seiner sympathischen Naivität, Dingen auf die Spur zu kommen, die einzige Fernsehlegende, die am Ende seiner Sendung die (überwiegend jungen) Zuschauer ungestraft aufforderte, abzuschalten. Und abschalten, das ist doch auch mal eine Tätigkeit, die man dieser Tage gerne ungestraft ausführen darf!

Nr. 10: eine aktuelle Lieblings-Playlist zusammen stellen.

 Photo by Andrea Piacquadio from Pexels
Photo by Andrea Piacquadio from Pexels

Wenn Ihr Euch entscheiden müsstet: was wären Eure Top 10-Songs?

 

Als Anregung die Playlist des Wortflüsterers:

 

John Lennon: Imagine
Faithless: Insomnia
Billy Joel: New York State Of Mind
Velvet Underground & Nico: Sunday Morning
David Bowie: Space Oddity
The Doors: Riders On The Storm
Beastie Boys: Sabotage
Amy Winehouse: Rehab
The Chemical Brothers: Hey Boy Hey Girl
Elvis Presley: You Are Always On My Mind

Nr. 11: Sich selbst die Haare schneiden!

Haare wachsen durchschnittlich  ca. 0,3 bis 0,5 Milimeter pro Tag. Wir nähern uns also schon der Zwei-Zentimeter-Grenze seit Beginn des Lock-Downs (Stand: 24. April 2020). Gerade für Träger*innen von Kurzhaarfrisuren wird die Situation jetzt langsam aber sicher brenzlig und zum Frisör geht es derzeit ja nicht bis schwer. Wie wäre es dieser Tage mit einem formschönen Pottschnitt? Vielleicht hilft aber auch diese Anleitung?

Nr. 12: Nach ihrer Absetzung die Lindenstraße in der ARD-Mediathek Revue passieren zu lassen.

Egal ob Freund oder Feind der Serie: die Lindenstraße hat deutsche TV-Geschichte geschrieben. In der ersten Jahreshälfte 1985 begannen die Bauarbeiten der "Lindenstraße"-Außenkulisse auf dem WDR-Produktionsgelände in Köln-Bocklemünd. Und wer hat in den letzten 35 Jahren nicht doch einmal eine Folge am sonntäglichen Vorabend angeschaut und die Geschichten um Mutter Beimer, Else Kling oder Penner Harry (gespielt von Gott hab ihn selig: Harry Rowohlt) verfolgt? Und erinnert Ihr Euch noch daran, dass einer der deutschen Kinogrößen, Til Schweiger, seine Karriere als Jo Zenker begonnen hat? Nach ihrer Absetzung könnt Ihr die Lindenstraße in der ARD-Mediathek so manche der 1.758 Folgen Revue passieren zu lassen. Fun Fact am Rande: Der Wortflüsterer hatte am Karlsruher Helmholtz-Gymnasium Kunstunterricht beim Sohn des Onkel Franz-Darstellers Martin Rickelt, dem Künstler Michael Rickelt.

Nr. 13: Ein Millenium-Rätsel der Mathematik lösen.

Photo by JESHOOTS.com from Pexels
Photo by JESHOOTS.com from Pexels

Im Jahr 1999 gründete der Bostoner Geschäftsmann Landon Clay eine Stiftung mit dem Namen Clay Mathematics Institute (CMI) zur Förderung der Mathematik. Ein Jahr später, im Jahr 2000, präsentierte das CMI in Cambridge Massachusetts die 7 wichtigsten ungelösten mathematischen Aufgaben – die sogenannten Millenium-Probleme. Für jede Lösung vergibt das CMI einen Geldpreis in Höhe von 1 Million US-Dollar. Das wäre doch mal was...

 

 

 

 

Nr. 14: Die Titel der Beatle-Songs in diesem Bilderrätsel entdecken.

Eine der wohl größten Pop-Bands der Welt sind nach wie vor The Beatles. Legt doch einfach mal eine Platte auf, oder spielt ein paar Songs auf Spotify und widmet Euch diesem Rätsel, das irgendwie gut zur akttuellen Situation passt.

 

Nach einem ersten "Help!" haben wir alle mit dem Lock-Down politisch zugerufen bekommen: "Let it be". So manch einer hat sich in Folge in seine eigene "Yellow Submarine" verzogen. Und das Kontaktverbot solltet Ihr unbedingt einhalten, sonst steht vielleicht plötzlich "Sgt Pepper" vor der Tür. Also vergesst doch für´s Erste das "Ticket to Ride" und bleibt daheim, auch wenn Ihr nicht in der "Penny Lane" wohnt.

 

Doch genug gespoilert: Schafft Ihr alle 39? Ein weiteres Beatles-Songrätsel findet sich auf Reddit.

Nr. 15: Eine Zeichentrickserie Binge watchen.

Pokémon oder Die Simpsons? Wo wäret Ihr dabei?

Seit 30 Jahren sind "Die Simpsons" mittlerweile auf Sendung. Erstmals wurde die Serie am 17. Dezember 1989 im Fernsehen auf Fox ausgestrahlt. Seitdem wurden 31 Staffeln der Serie gesendet. Wer alle 673 Folgen am Stücke sehen will, muss dafür rund 247 Stunden einplanen. Auf mehr Sendezeit kommt nur eine Zeichentrickserie: Alle Pokémon-Folgen zusammengenommen bringen es auf eine Länge von 457 Stunden.

 

Nr. 16: Die Welt zu einem David Lynch-Film zu machen.

In Zeiten des Lock-Downs haben sicherlich viele Menschen das Gefühl, in einer David Lynch-Produktion gefangen zu sein. Surreal, bizarr, unwirklich – alles korrekte Assoziationen. Zusammen mit Mark Frost hatte Lynch im Jahr 1990 mit "Twin Peaks" die Mutter aller Mystery-Serien geschaffen. Nur dass wir heute bei Corona den Killer kennen und nur noch der Frage nachgehen müssen, wen es als nächstes trifft (sorry für den Sarkasmus!). Ganz im Gegensatz zu den Einwohnerinnen und Einwohnern von Twin Peaks, die sich lange Zeit die Frage stellen mussten: "Who killed Laura Palmer?". Für die David Lynch-Challenge benötigt Ihr nur einen PC, einen Farbdrucker und Klebefolie. Und natürlich den Twin Peaks-Schriftsatz zum Download. Dann das ganze auf ein Fenster der eigenen Wahl aufkleben (ggf. auch im Auto an die Seitenscheibe, dazu noch einen "Damn fine Coffee!" und schon ist die TV-Illussion perfekt!



Nr. 17: Gemeinsam einen Song online einspielen

Habt Ihr den Tipp Nr. 8 beherzigt? Oder könnt sowieso schon ein Instrument spielen? Dann tut Euch doch mit anderen Musikern zusammen und spielt mithilfe einer Videokonferenz-Software gemeinsam ein Lied ein. Und wenn Ihr so etwas schönes produziert wie das #LoveIsTheAnswer project rund um Rolf Ableiter, schafft Ihr vielleicht auch einen viralen Hit!

Nr. 18: Sich die lustigsten Radiopannen anhören.

Foto: pexels.com
Foto: pexels.com

Auch bei den Profi-Medien geht nicht immer alles glatt. Seltsame Anrufer, betrunkene Moderatoren oder schräge Radiopannen oder lustige Versprecher: zusammen sind dies Sternstunden der Radio-Unterhaltung. Eine wunderbare Sammlung gibt es bei radiopannen.de, ein Projekt des Rundfunkredakteurs Thomas Christes aus Hannover. Dürfen Katzen ins Bett? Heißt es Ohrböhlinsel oder Öhrbohlinsel? Und wie spricht man "Röschenhof" bloß richtig aus?

Nr. 19: Eine verrückte Sammlung beginnen.

Der Karlsruher Martin Wacker besitzt eine der größten Donald Duck-Sammlungen, in Deutschland vermutlich die größte.
Der Karlsruher Martin Wacker besitzt eine der größten Donald Duck-Sammlungen, in Deutschland vermutlich die größte.

S ammelt Ihr schon irgendetwas Lustiges, Absurdes oder Skurriles? Dann seid Ihr in bester Gesellschaft. So besitzt Ronan Jordan aus New York die weltweit größte Sammlung an leeren Zahnpasta-Tuben.

Myrtle Young sammelte bis zu ihrem Tod Kartoffelchips, die sie an etwas erinnert haben. Und

Barry Chappell hat aus über 95.000 Nikotin-Kaugummis hat einen gigantischen, 80 Kilogramm schweren Ball geformt. Weitere verrückte Sammlungen finden sich hier. Übrigens sammelt auch der Wortflüsterer, und zwar ostafrikanische Makonde-Skulpturen.

 

 

Nr. 20: Sich selbst ein Tattoo stechen.

Photo by Isabella Mendes from Pexels
Photo by Isabella Mendes from Pexels

Wer liebt Tattoos? Wer hat sich schon einmal eines stechen lassen? Und wer hat das schon einmal selbst gemacht? Das dürfte eine sehr existenzialistische Erfahrung sein, sicherlich schmerzhaft und auch nicht ungefährlich, wenn man bestimmte Dinge nicht beachtet. Glücklicherweise gibt es schon viele Vorreiter, an denen Ihr Euch orientieren oder diese zurate ziehen könnt. Einblicke in die wunderbare Welt der Selbsttattoos gibt dieser Artikel. Inwieweit andere Body-Modifications wie Piercings oder Implantate auch durch Eigeninitiative möglich sind, wollen wir an dieser Stelle indes nicht weiter erörtern.

 

 

 

Nr. 21: Sich eine Pestmaske basteln.

Masken sind dieser Tage sehr gefragt. Eine Pestmaske muss es ja nicht gleich sein, es gibt durchaus auch viele Anleitungen, wie man sich einen eigenen Mundschutz basteln kann, sicherlich nicht mit dem Anspruch, medizinische Kriterien zu erfüllen. Aber für ein bisschen Spuckeabwehr sollten diese allemal reichen. Zu bewundern ist allerdings das künstlerische Talent des Maskenbauers des obigen Pestmasken-Videos.

Nr. 22: Wörter und Sätze ins Morsealphabet umwandeln.

Wörter und Sätze ins Morsealphabet umwandeln, hat einen gewissen Spaßfaktor! Dies Fähigkeit zu besitzen, ist im heutigen Kommunikationszeitalter vermutlich genauso wenig eine Schlüsselqualifikation wie Stenografie, aber zum Glück gibt es Online-Apps, die das automatisch machen. Die Seite birgt übrigens noch einige andere spannende und unterhaltsame Online-Zeitvertreibe.

 

 

 

Nr. 23: Ein bekanntes Kunstwerk nachstellen.

Derzeit sind viele Kulturinstitutionen geschlossen, so auch Museen. Viele Menschen haben in der Quarantäne nun angefangen, populäre Kunstwerke nachzustellen, zum Beispiel Werke von Picasso, Rembrandt oder Leonardo DaVinci. Wenn Ihr auch eine kreative Ader habt, stellt doch auch selbst einmal eines Eurer Lieblingskunstwerke nach. Anregungen, mit welch einfachen Mitteln man ein Kunstwerk daheim inszenieren kann, gibt die Facebook-Seite von Museums News. Wer sich lieber die Originale anschauen oder sich für ein eigenes Foto inspirieren lassen möchte, kann mithilfe eines Google-Projektes die Sammlungen vieler Museen weltweit durchstöbern.

Nr. 24: einen Guiness Weltrekord aufstellen bzw. für die Zeit nach der Quarantäne planen.

Bilder vom Weltrekordversuch im falten des größten Papierboots von Mitglieder des Kanukreis Karlsruhe am 09.08.2015. Foto: dpa
Bilder vom Weltrekordversuch im falten des größten Papierboots von Mitglieder des Kanukreis Karlsruhe am 09.08.2015. Foto: dpa

 

Sich einen Guiness Weltrekord auszudenken oder einen bestehenden Rekord zu brechen, das iwäre doch was. Sicherlich können viele Rekorde nicht zuhause geknackt werden, aber man kann sich einen ausdenken. Zwar müssen hier verschiedene Regularien beachtet werden, aber unmöglich ist das Ganze nicht. Der Wortflüsterer war übrigens bei nebenstehendem erfolgreichen Guiness Weltrekord-Versuch in Karlsruhe als Moderator mit dabei und kann aus erster Hand sagen, welch tolle Atmosphäre bei einem solchen Versuch herrscht. Man muss ja nicht gleich Weltmeister im Hotdog-Essen werden.

 

Nr. 25: Eine Kettenreaktion bauen und filmen.

Wer hat es als Kind nicht geliebt, mit Dominosteinen eine Kettenreaktion auszulösen? Mit geeigneten Hilfsmitteln, Kreativität und auch ein wenig physikalischem Verständnis können die aberwitzigsten Kettenreaktionen gebaut und ausgelöst werden. Aber unbedingt daran denken, das Ganze auch mit der Kamera zu filmen, um diesen schönen Zeitvertreib auch für die Nachwelt, zumindest aber für die Online-Community festzuhalten.

Nr. 26: sich eine verrückte Verschwörungstheorie ausdenken, oder sich wenigstens an den bestehenden zu erheitern.

Das Internet ist ein Sammelbecken für Verschwörungstheorien, nicht erst seit Corona. Reptiloiden, Chemtrails oder die gefakte Mondlandung: es ist kaum zu fassen, was manche Menschen glauben. Aber vielleicht sind wir alle selbst Opfer einer globalen Verschwörung und die Verschwörungstheorien sind ein raffinierter  Versuch, von dieser Verschwörung abzulenken? Die verrücktesten Verschwörungstheorien gibt es hier nachzulesen. Aber Vorsicht: #Aluhutalarm! Eine ausführliche Bauanleitung für einen solchen gibt es übrigens hier.

 

Folge 27: ein merkwürdiges Buch lesen.

Eigentlich meint man, dass schon über jedes Thema etwas geschrieben wurde. Ist vermutlich auch so. Denn ploppen immer wieder Bücher auf, bei denen man sich durchaus die Frage stellen kann bzw. muss, was den oder die Autor*in dazu getrieben hat, so etwas literarisch festzuhalten. Einen Überblick über absurde Titel gibt es hier. Passend zur Zeit finde ich ja den Ratgeber „Origami mit Klopapier“. Aber auch „Bügeln an ungewöhnlichen Orten“ schließt eine wichtige Bildungslücke. Vielleicht werdet Ihr hier nicht nur zur einen oder anderen Lektüre angeregt, sondern habt auch eine neue Buchidee? Wie man ein Buch schreibt, vermittelt zum Beispiel die Schule des Schreibens.

 

Folge 28: Schauen, über wie viele Distanzen Kevin Bacon mit anderen Schauspielern in Beziehung steht.

Foto: Gage Skidmore
Foto: Gage Skidmore

Die Bacon-Zahl oder auch Kevin-Bacon-Zahl (KBZ) ist die Länge der kürzesten Kette von Schauspielern, die gemeinsam in einem Film spielen, zu Kevin Bacon. Sie stellt eine Veranschaulichung des von Stanley Milgram entdeckten Kleine-Welt-Phänomens (small world phenomenon) dar. In Anlehnung an die Theorie der "Six Degrees of Separaton" spricht man auch von den "Six Degrees of Kevin Bacon". Auf der offiziellen Website könnt Ihr Schauspieler-Namen eingeben und überprüfen, über wie viele Distanzen diese in Beziehung zu Kevin Bacon stehen.

 

 

 

Nr. 29: Einen Arcade-Klassiker zocken.

"The Internet-Arcade" ist eine webbasierte Bibliothek von Arcade-Videospielen aus den 1970er bis 1990er Jahren, die in JSMAME emuliert werden. Hier können Klassiker wie "Defender", "Atomic Boy" oder "Gauntlet" gezockt werden. Eine wunderbare Retrospektive in die Geschichte der Videospiele.

 

 

Nr. 30: Für sein Haustier ein eigenes Kunstmuseum gestalten.

Eine Frau in Quarantäne hat für ihre Meerschweinchen-Dame Teresa Mistretta ein Kunstmuseum gestaltet. Wer nicht so viel Kreativität besitzt, aber dennoch eine Beschäftigung für seine Tiere sucht, findet vielleicht hier eine Inspiration.

 

 

Nr. 31: Einen ungewöhnlichen Feiertag feiern.

In Zeiten des Bienensterbens ein wichtiger Feiertag: der Tritt-nicht-auf-eine-Biene-Tag. Foto: pexels.com
In Zeiten des Bienensterbens ein wichtiger Feiertag: der Tritt-nicht-auf-eine-Biene-Tag. Foto: pexels.com

 

Unser Kalender verfügt mit 365 Tagen über eine ganze Menge Platz und Raum. Über das Jahr gesehen werden dabei auf der ganzen Welt zahlreiche Feier-, Gedenk- und Aktionstage begangen, von denen einige einen sehr ernsten, andere einen eher kuriosen Hintergrund bzw. Anlass haben. Kurios-Feiertage.de hat die wichtigsten Feiertage zusammengetragen. Am 26. April wird in den USA zum Beispiel der Tag der Brezel gefeiert, am 10. Juli der Tritt-nicht-auf-eine-Biene-Tag und am 13. Juli der Sei-stolz-ein-Geek-zu-sein-Tag.

 

 

Nr. 32: Sich mit skurrilen historischen Fakten beschäftigen.

Photo by Javon Swaby from Pexels
Photo by Javon Swaby from Pexels

Viele Eltern sind derzeit als Aushilfslehrer für ihre Kinder zuständig, sicherlich auch im Fachbereich "Geschichte". Hier könnte man auch einmal von traditionellen Pfaden abweichen und auch einmal skurrile Geschichtsfakten vermitteln. Wer weiß schon, dass der Vatikan zwischen 904 und 964 eine Pornokratie war? Oder die Nazis zwingen 1938 den Großvater von Billy Joel gezwungen haben, seinen Textilversand unter Wert an Josef Neckermann zu verkaufen?


 

 

Nr. 33: ein lustiges Trinkspiel spielen.

Diese Beschäftigung ist definitiv nur etwas für Erwachsene mit fester Leber. Alternativ kann man das ganze natürlich auch mit nichtalkoholischen Getränken spielen, hier geht dann verständlicher Weise der Besäufnis-Effekt verloren.

 

Die Regeln für "Schnäpse versenken" sind die gleichen, wie beim Original "Schiffe versenken". Eine Vorlage für das Spielfeld und die Regeln gibt es hier nachzulesen.

 

Für die Schnapsvariante benötigt man nur genügend Schnappsgläser und idealerweise auch Objekte, welche die Schiffe symbolisieren. Wer handwerklich begabt ist, kann in seiner Heimwerkerei natürlich auch Schiffe bauen, eine weitere schöne Betätigung.

 

Schnäpse versenken geht übrigens auch über Videochat! Prösterchen!

 

Und da dieser Tage auch Harry Potter im TV häufig gezeigt wird, gibt es auch hier entsprechend fordernde Trinkspielchen.

Nr. 34: Sich eine Witz-Online-Bildergalerie anschauen

Seit mehreren Jahren fröhnt der Wortflüsterer einem Ritual: jeden Freitag sieht er sich auf Bildschirmarbeiter.com den neuesten Picdump an, der an diesem Tag veröffentlicht wird. Das ist eine Bildergalerie mit witzigen, erstaunlichen, absurden, zum Teil nicht wirklich poltisch korrekten, aber sehr unterhaltsamen Fotos, die sich die Seite in mühevoller Kleinstarbeit aus dem Internet zusammen geklaubt hat. Auf der Seite finden sich übrigens auch zahlreiche Videos, Shopping-Tipps, Spiele und Witze, die in die gleiche Kerbe schlagen.

Nr. 35: Zaubern lernen!

Ist das Ihre Karte? Mit Zaubertricks kann man auch heute noch die Menschen sehr faszinieren. Photo by Leo Cardelli from Pexels
Ist das Ihre Karte? Mit Zaubertricks kann man auch heute noch die Menschen sehr faszinieren. Photo by Leo Cardelli from Pexels

Optische Illusionen, Tricks mit Münzen, schwebende Würfel oder Kartentricks: Zauberei fasziniert die Menschen bis heute. Dabei muss man ja nicht gleich David Copperfield werden und braucht auch kein Styling wie die Ehrlich-Brothers. Aber Ihr könnt mit Zauberei das nächste Treffen mit Euren Freunden bestimmt richtig aufpimpen. So manchen Zaubertrick könnt Ihr online lernen und natürlich gibt es auch jede Menge Zauberliteratur und wer sich richtig ins Zeug legen möchte, kann sogar eine Online-Zauber-Schule besuchen. Nicht vergleichbar mit Hogwarts, aber wenigsten benötigt Ihr dafür auch keine Eule.

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